Hallo,
das Rad muss nicht neu erfunden werden und die Informationen für Einsteiger sind bereits reichlich im Internet vorhanden. Ziel dieses Threads soll es sein, euch - den Einsteigern in unser gemeinsames Hobby eines Weg aufzuzeigen, die häufigsten Stolpersteine geschickt zu umgehen. Hierfür bedarf es etwas Zeit und Geduld. Es ist nunmal nicht damit getan, Hilfestellung beim "Fachhändler" zu bekommen, der euch dann einen
[i] Astronotus ocellatus[/i] für euer neues 112l Komplettset verkauft. Warum das nicht geht, solltet ihr nachher selbst wissen.
1.
Der Einstieg: Die Entscheidung ist getroffen - du möchtest ein Aquarium!
Damit ist der erste Schritt getan. Wie wird aber aus diesem Wunsch Realität?
Nichts ist für Einsteiger frustrierender als nach dem Kauf des Aquariums und der ersten Tiere festzustellen, dass nichts richtig funktioniert.
Die Fehlerquelle ist man dabei in 99% der Fälle aber leider selbst. Man kann diesem Frust deshalb entgegentreten. Hierfür sollte man sich, bevor man loszieht und kauft, Informationen über die Tiere einholen, die man halten kann. Viele Fische stellen aber besondere Ansprüche an die Wasserwerte - andere sind sehr tolerant.
Wasserwerte - was ist das überhaupt?
Informationen dazu gibt es hier:
http://www.andy-blackjack.de/fibel/3wasserchemie.html
Als Einsteiger begnügt man sich am besten mit Tieren, die zu den Wasserwerten aus dem Wasserhahn passen oder keine speziellen Ansprüche haben. Habe ich beipielsweise weiches Wasser, entscheide ich mich eher für Tiere aus Süd-oder Mittelamerika.
Ist das Wasser hart, kommen damit Basche aus dem Malawisee besser zurecht. Dass jede Form von Aquarium sehr reizvoll sein kann, auch wenn man sich an den Werten aus dem Wasserhahn orientiert, kannst du an vielen Beispielen sehen:
http://www.einrichtungsbeispiele.de/
Es bietet sich an, erstmal einen Eindruck davon zu bekommen was möglich ist. Du solltest deshalb entscheiden in welche Richtung dein Becken geht und welche finanziellen und räumlichen Möglichkeiten zu zur Verfügung hast.
Wenn du entschlossen hast was dir optisch am meisten zusagt, kommt der zweite Schritt. Grob gesagt, kann man zwischen zwei Grundtypen unterscheiden: Gesellschaftbecken, die Fische aus mehreren Kontinenten beherbergen und "Themenaquarien", die Tiere aus nur einem Kontinent oder einer Region beinhalten. Meerwasserbecken und Artenaquarien sind noch ein anderes Thema. Bei den Süßwasserfischen - die ja in der Regel den Einstieg in unser Hobby sind - kann man 5 Regionen unterscheiden: Malawisee, Tanganjikasee, Süd-und Mittelamerika, Asien und West-Zentralafrika. Australien und Europa spielen nur eine untergeordnete Rolle.
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