Sie sind nicht angemeldet.

41

14.03.2011, 00:04

Nabend Heiko,

beide Channa auf den Bildern zeigen für mich Anzeichen von Unwohlsein - das kann an dir und der Kamera liegen... oder an der Tatsache, dass sie in diesem Aquarium keine Rückzugsmöglichkeiten haben und sich durch die permanente Sicht des Anderen gestresst fühlen. Ich sehe ausserdem eingerissene Flossen... Woher kommt das? Kloppen sich die Kleinen schon oder ist das noch vom Transport?

Ich würde zusehen, dass die Wurzeln untergehen und oben noch ein oder zwei Korkröhren reinpacken.

Entspannte C. melasoma sind einfarbig auf der Körperfläche und nicht fleckig. Im Buch sind einige Bilder dazu...

Gruss, Nora

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

42

14.03.2011, 13:37

Hi Nora,

danke erstmal für die Statements.

Ja mir ist bewusst, dass das Becken so noch nicht wirklich gut eingerichtet ist. Es werden noch Hölzer, Wurzeln und Höhlen folgen...Darüber hinaus kommt eine Laubschicht auf den Boden. Ich leg dir dann nochmal ein Foto vor, vielleicht magst dann noch ein zweites Feedback geben.

Die eingerissene Rückenflosse hab ich direkt nach dem Transport schon entdeckt. Die war entweder vorher schon vorhanden, dann hab ichs beim Händler nicht gesehen, oder ist beim Transport gerissen. Wobei ich eher davon ausgehe, dass der Riss schon vorher vorhanden war. Ich hatte die Tiere extra einzeln in Tüten verpackt in der Transportbox.

Ich habe mehrere Stunden bereits vor dem Becken verbracht. Kämpfe sind währenddessen nicht erfolgt. Inzwischen sind sie übrigens an Frostfutter ran gegangen. Sowohl schwarze als auch rote Mückenlarven wurden genommen. Fischfilet hab ich noch nicht wieder probiert, nachdem die drei dies beim ersten Mal verschmäht hatten, ebenso noch keine Krabben oder ähnliches. Das werde ich in den nächsten Tagen wieder einmal anbieten.

Bis später!

Heiko
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

43

15.03.2011, 07:58

Mehr Becken

Moin,

ok, weiter gehts. Heute zwei kleine Becken. Erstmal mein Lieblings 54er. Besatz sind Hyphessobrycon amandae und Corydoras similis. Vorübergehend auch noch ne 10er Gruppe Corydoras cochui. Leider ziehen sich die Corys, sowie ich mit der Kamera anrücke, sofort ins Dickicht unter den Wurzeln zurück. Komme ich ohne Kamera, bleiben sie an der Scheibe und schauen mich an. Auf die Fische müsst ihr also noch warten. Das Becken ist über Seiten-HMF gefiltert. Läuft mit Leitungswasser ohne zusätzliche Düngung.



Und dann noch mein "Quarantänebecken" EIn kleines 25er, eher spartanisch eingerichtet. Zuletzt sind hier 7 Corydoras c121 eingezogen. 4 w und 3m. Sollten ein paar Wochen darin bleiben und dann zu den bereits in nem anderen Becken schwimmenden 5 Männchen hinzugesetzt werden. Nunja, bereits nach gut drei Wochen hab ich Jungtiere im Becken entdeckt und mich dann entschlossen, die Umsetzaktion zu verschieben. Die Mädels haben bereits wieder nen guten Laichansatz, wird also Zeit, sie alsbald mal in ein neues Becken mit ordentlich Strömung zu setzen. Dann kommen auch die anderen Männchen hinzu.



Heiko
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)

44

15.03.2011, 11:52

Hallo Heiko,

das sieht ja alles schön aus.

Hast du in dem kleinen 25er die Jungtiere?
Das sind wirklich schöne Corys. Eine von den selteneren Arten?

lg Andrea
}<(((°> -------- <°)))>{

"Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein, nicht sein Sofa." (Harold Macmillan)

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

45

15.03.2011, 13:37

Hallo Heiko,

das sieht ja alles schön aus.

Hast du in dem kleinen 25er die Jungtiere?
Das sind wirklich schöne Corys. Eine von den selteneren Arten?

lg Andrea
Hi,

im 25er sind im Moment die sieben ausgewachsenen sowie vier Jungtiere. Die Jungen wachsen extrem langsam, sind nun schon gut zwei Monate alt und haben gerade mal 2cm. In nem anderen Becken sind die 5 Männchen, welche ich schon seit gut zwei Jahren halte. Seitdem war ich auf der Suche nach weiteren Tieren...

Die Art wird ab und an im Laden angeboten, dann allerdings nicht als c121 sondern meist als C. adolphoi. Dabei ist die Unterscheidung recht einfach. Die C121 haben im Gegensatz zu den adolphois eine transparente Knochenplatte an der Kopfseite. Durch die Transparenz sieht es dann so aus, als wäre da ein schwarzer Fleck. Sehr oft schwimmen die Tiere im Handel zusammen mit den adolphois im selben Becken. So wars auch bei mir, ich musste dem Verkäufer sehr genau zeigen, welche Tiere ich haben wollte.

Heiko
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

46

25.03.2011, 13:59

Verlust

Moin,

wie Nora es schon andeutete, hat es der kleine Channa leider nicht geschafft. Heute morgen musste ich ihn tot aus dem Becken fischen. Er sah nicht danach aus, als hätten die Mitbewohner ihn zerlegt, ich vermute eher, dass er einfach zu wenig Futter abbekommen hat. Während die beiden anderen schon ein ordentliches Stück zugelegt haben, blieb der kleine unverändert lütt. Schade...

Inzwischen habe ich wesentlich mehr Wurzeln im Becken, die noch schwimmenden Exemplare mit Steinen an den Grund gezwungen und so einige Versteckmöglichkeiten geschaffen. Futter wird nun alles akzeptiert, was so ins Becken fällt. Sei es Frostfutter, Fischfilet oder geschälte Garnelen. Naja und natürlich Lebendfutter aller Art. Auch Regenwürmer und Mehlwürmer werden gefressen.

Fotos gibts die Tage mal wieder. Nun will ich erstmal fertig werden mit der Einrichtung...

Grüße

Heiko
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)

47

25.03.2011, 16:39

Hi Heiko,

ich glauber ehr nicht das es an mangelnden Futter lag,das der kleine es nicht geschafft hat. Channas können eine lange Zeit auch ohne Futter auskommen.
Der Verdacht das,dass Tier an Streß hobbs gegangen ist,liegt da wohl näher.
Gruß
Marcel
Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Hummel zu schwer ist und zu
kurze Flügel hat, um fliegen zu können.
Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt...

48

25.03.2011, 22:58

hallo,

Tendenziell ist es fast unmöglich, dass ein Channa verhungert (und dann ist er praktisch nur noch Kopf mit Strich als Körper) - aber gerade bei C. melasoma konnte ich beobachten, dass Tiere durch innerartlichen Stress überraschend schnell sterben. In dieser Beziehung ist diese Art wirklich etwas kniffelig.


Gruss, Nora

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

49

06.04.2011, 23:29

Moin

... sofort hatte ich Noras Warnung bezüglich der innerartlichen Aggressionen im Ohr:



Beide hatten sich für dieselbe TK-Garnele entschieden und sich kurz ineinander verbissen und sind so am Grund verharrt. Das ganze dauerte vielleicht 30-40 Sekunden und hat keinerlei Verletzungen mit sich gebracht. Insgesamt sah es fast behutsam aus, wenn ich das so mit den Attacken auf Futter vergleiche. Muss ich diesen Vorfall nun eher als Kräftemessen oder doch als ernstliches Problem einstufen? Ich hab in der Zwischenzeit ein paar mal nach dem Rechten geschaut und alles ist ruhig. Als wäre gar nichts geschehen.

Morgen ist ein kleiner Spaziergang in Wald fällig. Mehr Struktur im Becken tut bestimmt gut. Ich ging eigentlich davon aus, dass die Verstecke nun mit mehr als doppelt so viel Holz im Becken reichen...



Ich hab mich jetzt doch für ne Wasserumwälzung entschieden und mir nen kleinen Schwammfilter gebaut. Der muss natürlich noch aus dem Sichtfeld. Das Licht hab ich von zwei auf eine Röhre reduziert. Ich wollts ja etwas dunkler. Vielleicht bleibt das Licht auch demnächst wegen der Blaualgenherde mal ne Weile ganz aus.
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

50

02.05.2011, 20:43

Trübe Augen

Moin,

hmmm irgendwie hab ich Schei... an den Fingern :(
Zuerst hab ich wahllos Futterfische ins Becken gesetzt. Selber Schuld, sehe ich ja ein. Die Channa haben nicht alle Fische auf einmal verdrückt, sondern sich mit den rund 20 Gubbsen und Platys so 3-4 Tage Zeit gelassen. Der Heros efasciatus bekam dann einen heftigen Pünktchenbefall. Die Channa hatten nur wenige Pünktchen an den Flossen.

Also habe ich, sowie ich es bemerkte, sofort mit MGO behandelt. Nach zwei Tagen bereits gingen die Punkte zurück... und die Channa bekamen leicht trübe Augen. Der Heros ist wieder topfit, die Channa leider nicht. Sie haben nach wie vor trübe Augen und scheinen nicht so agil, wie ich sie kenne. Kommen nicht mehr bettelnd an die Scheibe, wenn ich das Zimmer betrete, haben aber noch nen Fluchtreflex und stellen eingebrachtem Futter sofort nach.

Was soll ich tun? Fotos kann ich leider nicht liefern. Die Trübung ist darauf nicht zu sehen. Es sieht ein wenig aus, als wäre die Linse mit nem Grauschleier belegt.

Weiss jemand Rat?

Gruß

Heiko
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)

Heiko

Schüler

  • »Heiko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 140

Wohnort: Hamburg

Beruf: MFA

  • Nachricht senden

51

08.05.2011, 12:01

Moin,

so, allgemeine Entwarnung. Die Channa können wieder gucken :)
Was nun genau war, konnte mir niemand wirklich sagen. Die Trübung wurde erst heftiger, um dann nach und nach zu verschwinden. Erst wurde es auf den Augen geradezu weiss, dann ging es ins milchige und nun sind die Augen wieder klar.

Futter scheint immer weniger zu nem Problem zu werden. Gingen sie anfangs noch am liebsten an Futterfische, so fressen sie inzwischen so gut wie alles, was ins Becken kommt. Lediglich Goldfische scheinen sie zu verschmähen. Ich hatte 6 Stück eingesetzt, wovon sich beide Tiere auch sofort einen geschnappt hatten. Nur haben beide den Fisch nach wenigen Minuten wieder ausgewürgt. Das hat mich doch stark gewundert. Es lag nicht an der Größe der Goldfische. Da haben die beiden schon weit grössere Fische gefressen. Anscheinend schmecken Goldfische nicht. Die übrigen vier schwimmen nun nach gut einer Woche noch immer im Becken.

Hat da jemand ähnliches zu berichten? Weiß jemand, worans liegt? Schmecken Goldfische einfach nicht?

Gruß

Heiko
“In the end we will conserve only what we love, we will love only what we understand and we will understand only what we are taught.” (Baba Dioum)